Ziele des KV Schweiz
Wo die Chancen bereits am Start derart ungleich sind, hat sich nachhaltige Gleichstellungsförderung zuerst um die Angleichung eben dieser Startchancen zu bemühen. Entsprechend fokussiert der KV Schweiz im Gleichstellungsjahr 2011 auf die Bekämpfung der eklatanten Benachteiligungen der Frauen, in erster Linie in Sachen frauendiskriminierender Lohndifferenzen.
Vom Gleichstellungsfokus 2011 profitieren
- Arbeitnehmerinnen, weil die Diskriminierung beim Lohn und bei den Aufstiegschancen gezielt angegangen wird,
- Arbeitgeber, weil sie brachliegendes Potential von Frauen ausschöpfen können,
- die Volkswirtschaft insgesamt, indem dank nicht diskriminierenden Löhnen und attraktiven Anstellungsbedingungen mehr Frauen arbeitstätig werden beziehungsweise bereits arbeitstätige weibliche Fachkräfte dem Arbeits-/Fachkräftemarkt erhalten bleiben und so zur Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Leistung beitragen.
Der KV Schweiz arbeitet eine Charta aus, mit deren Unterzeichnung sich die Arbeitgeber verpflichten, innert fünf Jahren frauendiskriminierende Lohnunterschiede zu eliminieren.
Die Forderungen des KV Schweiz
- Es sind Anreizsysteme zu schaffen, um den Anteil der Frauen in Führungspositionen markant anzuheben. Frauen sind sich der Problematik von direkter und indirekter Diskriminierung von Arbeitnehmerinnen bewusster und können entsprechend gezielter innerbetriebliche Massnahmen treffen.
- Mit Sensibilisierungskampagnen ist dem in der Öffentlichkeit gemäss Fakten offenbar in Vergessenheit geratenen Thema der Gleichstellung erneut Gewicht zu verleihen. Die politischen Kräfte haben die Rahmenbedingungen für eine gleichstellungsfreundliche Wirtschaftspolitik mit konkreten Massnahmen zu stärken.
- Sowohl Unternehmen als auch Politik haben alles daran zu setzen, dass die diskriminierende Lohndifferenz innert Kürze wesentlich reduziert wird. Insbesondere ist Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern der gleiche Lohn zu bezahlen.






