In einer Resolution forderten die Delegierten des KV Schweiz die Politik und die Unternehmen auf, alles daran zu setzen, um die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann möglichst schnell zu erreichen. Insbesondere seien Sensibilisierungskampagnen zu lancieren und beiden Geschlechtern die gleichen Karrierechancen einzuräumen. Der Zugang für Frauen zu den Chefetagen, so die Überzeugung der Delegierten, ist ein wichtiger Schlüssel für die Erreichung der Lohngerechtigkeit. Ausserdem kündigt die Resolution die Ausarbeitung einer Charta an. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichten sich die Arbeitgeber, in ihrem Betrieb die Lohngleichheit innert fünf Jahren zu realisieren.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Angestelltenkongresses stand aber die Verbandsgeschichte. Die gastgebende Sektion Bern und und die grösste Sektion des KV Schweiz, Zürich, können beide in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Der eindrückliche Blick zurück zeigte, dass der Verband nur deshalb schon so lange erfolgreich ist, weil er nie stehen blieb, sondern sich stets weiterentwickelte. Von diesem Fortschrittsgeist will man sich auch in Zukunft beflügeln lassen.
Ausserdem wurde am Angestelltenkongress auch der Zentralvorstand für die Amtsperiode 2011 bis 2015 gewählt. Als Bisherige im Amt bestätigt wurden Valerio Agustoni, SIC Ticino Sascha M. Burkhalter, KV Bern, Daniel Jositsch, KV Zürich, Stefan Keller, KV Ost, und Bruno Schmid, KV Luzern. Neu in den Zentralvorstand gewählt wurden Heidi Jenny, KV Zürich-Land – Schaffhausen und Susanne Zimmermann, GSR (groupement des sections romandes).
Durch den Tag führte Interimspräsident Bruno Schmid. Ihm oblag es auch, fünf verdiente Mitglieder des Verbandes zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Neben anderen wurde auch Mario Fehr geehrt, der wegen seiner Wahl in den Zürcher Regierungsrat das Präsidium des KV Schweiz abgeben musste.






